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Quelle:
Ulf Leinweber (Herausgeber) BAUKÄSTEN Technisches Spielzeug vom Biedermeier
bis zur Jahrtausendwende
Drei Lilien Edition, S. 252
(Anmerkungen
J.K.)
Erzgebirgische Holzspielwaren Ebert GmbH
Olbernhau, OT Blumenau, 1995
Nach dem Ende der Blumenauer Baukastenproduktion 1993 wurde diese 1995
durch Vater und Sohn Christian und Jürgen Ebert aus
Pockau im Gebäude der ehemaligen Fa. Louis
Engel & Co. unter Rückgriff auf Modelle der Firma E.
Reuter wiederaufgenommen. 1998 erfolgte dazu die Herausgabe des Noblesse
classic (teils naturbelassene, teils bedruckte Bausteine).
Noblesse basiert nicht auf Reuter-Baukästen. Das Deckel-Etikett entstammt
einem
Baukasten des VEB Baukastenfabrik Blumenau oder dessen Vorgänger
(Louis Engel & Co.). Die Bedruckung
der Steine ähnelt teils den Fritzsche-Baukästen (Fensterläden,
Türen), teils Engel-Baukästen (z. B. Brückenbögen).
Insgesamt ist die Gestaltung aber zurückhaltender und stimmiger als
in alten Blumenauer Kästen, dessen Tradition Ebert bewusst aufnimmt.
Inzwischen hat die Ebert GmbH neben Holzeisenbahnen, Holzautos u. a. noch
viele weitere Baukästen herausgebracht, so den Architekturbaukasten
1 und 2,
Hafenbaukasten, Burgbaukasten (Augustusburg), ....
(Okt.2002)
Literatur
CHEMNITZ 1998, S. 63 u. 103, frdl. Mitteilung v. Herrn Prof. Karl Debik

Abkürzungen Literatur:
- CHEMNITZ
1998 legen, stecken, schrauben - spielend bauen. Begleitschrift
zur Ausstellung des Industriemuseums Chemnitz gemeinsam mit dem Deutschen
Spielemuseum e. V. vom 15. November 1998 bis zum 31. Januar 1999. Herausgegeben
von Jörg Feldkamp. Chemnitz 1999
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