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Quelle: Ulf Leinweber (Herausgeber) BAUKÄSTEN Technisches Spielzeug vom Biedermeier bis zur Jahrtausendwende
Drei Lilien Edition

Münchener Kindl Baukasten GmbH
München 1905-1917

Die Firma wurde von Kunstmaler Karl Thrall, zugleich Inhaber der 1933 gelöschten Firma Leitzachtaler Holzwerke, und von Josef Kopf zur Produktion des 1904 von Throll entwickelten und mehrfach ausgezeichneten Münchner Kindl-Baukastens (4 Größen, vorwiegend handbemalte weiße Bausteine sowie farbige Bauvorlagen und Grundrisspläne) gegründet. Nach dem Konkurs der Firma führte die Holzspielwarenfabrik Max Pause die Herstellung des Baukastens weiter.

Literatur
BOLTZ 270-271/1990, Nr. 3015; mehrere Verweise in DSZ 1911 ff.; CHEMNITZ 1998, S. 24; ESSLINGN 1996, S. 32ff. u. Abb. 33; WUNDERLIN/GRIEBEL 1993, S. 11; frdl. Mitteilung v. Frau Dr. Eva Moser, Förderkreis Bayerisches Wirtschaftsarchiv e. V., München.



Abkürzungen Literatur:

  • DS Das Spielzeug [=Fortsetzung der DSZ, Jg34/II. Teil u. Jg.35]. Pößneck 1943/44, sowie Jg.39ff., Bamberg 1949ff.
  • DSA Deutsches Spielwaren-Adreßbuch (West-Deutschland und West-Berlin). 3. Ausgabe, Berlin 1935, und 6. Ausgabe, Bamberg 1950
  • DSZ  Deutsche Spielwaren-Zeitung.Jg. 1-34, H.4, Nürnberg/Berlin/Bamberg 1909-43