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Quelle: Ulf Leinweber (Herausgeber) BAUKÄSTEN Technisches Spielzeug vom Biedermeier bis zur Jahrtausendwende
Drei Lilien Edition

(Anmerkungen J.K.)
Karl Louis Neubert
Baukastenfabrik
Blumenau i. Sa., 1862 - 1941 1881 - 1927

Spezialfabrik für alle Sorten bessere Holzbaukästen". Neubert war einer der kleineren Blumenauer Holzbaukastenhersteller.

Das Anwesen von Louis Neubert mit über 10 ha Land, Immobilien und fast dem gesamten Fabrikinventar wurde am 21.9.1927 zwangsversteigert, nachdem ein außergerichtlicher Einigungsversuch mit den über 50 Gläubigern Neuberts durch ein Angebot der Fa. Carl Fritzsche gescheitert war (Dokumente der Zwangsversteigerung werden einer Anna Milda Fritzsche, geb. Neubert zugestellt - Erbin, Tochter Neuberts?). Die Fa. Carl Fritzsche erwirbt das Grundstück in der Zwangsversteigerung für 28.000 RM, legt die Fabrik aber offenbar schon 1929 wieder still, nachdem sie - wohl in Erwartung sich erweiternder Geschäfte - im Mai 1928 ein Grundstück als Holzlagerplatz von der Deutschen Reichsbahn-Gesellschaft angemietet hatte, den Mietvertrag aber im Juni 1929 schon wieder kündigt, wegen "...Stillegung meiner Oberen Fabrik".
Anfang der 1930er Jahre beteiligen sich die beiden anderen Blumenauer Baukastenfirmen L. Engel und E. Reuter vertraglich durch Einlagen an der Immobilie und lassen das Fabrikgebäude zu Mietwohnungen für ihre Fabrikarbeiter ausbauen (das Gebäude 2001). Auch die Villa wird vermietet (die Villa 2001). Die Dampfmaschine wird bei E. Reuter als Reservemaschine installiert.

Wenn die Neubertsche Baukastenfabrik noch 1935 im Deutschen Spielwaren-Adreßbuch geführt worden sein sollte, deutet das eher darauf hin, dass das DSA nicht gerade sorgfältig geführt wurde.

Das Firmenzeichen wurde von mir anhand meines ersten Neubert-Baukastens identifiziert.

Literatur
DSA 1941, S. 34; DSZ 1925; CHEMNITZ 1998, S. 24; nach den Angaben in "Blumenau in Geschichte und Gegenwart" (Ortsgeschichte), S. 42 u. 45, soll er erst 1881 mit der Baukasten- und Flintenschäfteproduktion begonnen haben und bereits Mitte der 1920er Jahre in Konkurs gegangen sein.

Abkürzungen Literatur:
  • DSA   Deutsches Spielwaren-Adreßbuch (West-Deutschland und West-Berlin). 3. Ausgabe, Berlin 1935, und 6. Ausgabe, Bamberg 1950
  • DSZ   Deutsche Spielwaren-Zeitung.Jg. 1-34, H.4, Nürnberg/Berlin/Bamberg 1909-4
  • CHEMNITZ 1998   legen, stecken, schrauben - spielend bauen. Begleitschrift zur Ausstellung des Industriemuseums Chemnitz gemeinsam mit dem Deutschen Spielemuseum e. V. vom 15. November 1998 bis zum 31. Januar 1999. Herausgegeben von Jörg Feldkamp. Chemnitz 1999