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aktualisiert:
22.01.2012
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| ASMW DAMW AfS |
Amt für Standardisierung,
Meßwesen und Warenprüfung Dem Ministerrat der DDR unterstelltes Amt u. a. zur Erstellung von Qualitätsstandards und zur Eingruppierung von Waren und Dienstleistungen in diese. Hatte aber durch die Vergabe von Gütezeichen auch eine hohe wirtschaftsleitende Funktion. Das Amt firmierte mit seiner Gründung 1954 als 'Amt für Standardsierung' (AfS), dann bis 1977 als DAMW (Deutsches Amt für Meßwesen und Warenprüfung) zurück |
| B.-Nr. | Betriebsnummer Identnummer für die Firmen in der DDR. Stand z. B. unter dem Gütezeichen. Liste der B.-Nr. unter Betriebsnummernliste. |
| DAMW | Deutsches Amt für Meßwesen
und Warenprüfung Vorgänger des ASMW zurück |
| DEWAG | Deutsche Werbe- und Anzeigengesellschaft Staatlicher Werbe-Großverlag und 'Marketing'-Großunternehmen der DDR, das von politischer Propaganda bis hin zu Kino-Plakaten alles verlegte. |
| Druckgenehmigungsnummer | Den DDR-Oberen war alles, womit gedruckt oder was gedruckt massenhaft verbreitet werden konnte, auf eine nahezu hysterische Art und Weise suspekt. Sie befürchteten immer, dass jemand 'republikfeindliche' Flugblätter o. ä. in Umlauf bringen könnte. Deshalb war nicht nur jede Vervielfältigungsmaschine meldepflichtig - auch für jedes zu druckende Blatt Papier musste beim Rat des Kreises, Abt. ?, eine Druckgenehmigung eingeholt werden, für die eine eindeutige Nummer vergeben wurde. Sie galt nur für eine bestimmte Charge und musste dann erneut beantragt werden. Eine Tatsache, die heute für die Bestimmung des Herstellungszeitraums eher als positiv zu bezeichnen ist. |
| DZL
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Deutsches Zentralinstitut für
Lehrmittel staatliche Stelle der DDR, die Lehrmittel herstellte oder herstellen ließ (Filme, Rollbilder, ...) oder vorhandene Produkte als Lehrmittel zuließ. zurück |
| EVP | Endverbraucherpreis staatlich festgesetzter Preis für Waren und Dienstleistungen für den 'Endverbraucher' in der DDR im Unterschied zu Preisen, wie sie zwischen Betrieben galten (Industriepreis). Hat nichts zu tun mit 'Preis inklusive Mwst.'. Verbrauchssteuern gab es in der DDR nicht. |
| GHG |
Großhandelsgesellschaft
Großhandels-Monopolist (?) für eine bestimmte Branche in der DDR |
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Qualitätssiegel des staatlichen DAMW,
später ASMW der DDR. Wenn für eine Firma die
Vorlagepflicht ihrer Erzeugnisse angeordnet war, durften auf dem Binnenmarkt
nur noch Erzeugnisse mit dem Gütezeichen verkauft werden (vgl. Geschäftsbericht
der Fa. C. Fritzsche für 1961).
Seit den 1960er Jahren kam zusätzlich noch das Spitzenqualitätssiegel 'Q' hinzu. zurück |
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| HSL-Nr. | |
| Konsumgüterprogramm | Anfang der 1980er (?) Jahre in der DDR
ausgerufenes Programm zur Verbesserung der Versorgung der Bevölkerung mit
Konsumgütern. Danach wurden die Invesitionsgüter produzierenden Kombinate
und Großbetriebe verpflichtet / aufgerufen (?), Konsumgüter herzustellen
- teils mit skurillen, teils aber auch ganz ordentlichen Ergebnissen (Baukästen:
Modelltechnik P01, Holzbaukasten). zurück |
| Kombinat |
Zentralisierte Wirtschafteinheit in der DDR, die etwa dem
kapitalistischen Konzern entsprach. Im Gegensatz zu diesem aber streng auf
eine Branche/Erzeugnisgruppe ausgerichtet.
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| M | |
| MDN | |
| MTS, MAS | Maschinen-Traktoren-Station In der DDR vor der Vergenossenschaftlichung vom Staat eingerichtete Ausleihstationen für Traktoren und landwirtschaftliche Großgeräte, die insbesondere den Klein- und Neubauern helfen sollten. Hießen vorher (?) auch eine Zeit lang MAS = Maschinen-Ausleih-Station zurück |
| RGW | Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe Wirtschaftsgemeinschaft sozialistischer Staaten von 1949 bis 1991. Die DDR trat dem RGW 1950 bei. In der früheren BRD wurde der RGW - wahrscheinlich um sich ideologisch abzugrenzen - mit seiner englischen Übersetzung Comecon (Council for mutual Economic Assistance) benannt. |
| Sächsisch Zoll | altes sächsisches Längenmaß, nach dem die
Querschnitte der Bausteine der Blumenauer Baukästen bemessen wurden und
werden. 1 S. Zoll = 23, 6 mm. Näheres unter Blumenauer
Baukästen zurück |
| Staatsplanthema |
Planvorhaben in der DDR im Investitionsbereich, die besondere
Priorität hatten und damit über besondere Ressourcen an Geld, Material,
Arbeitskräften u. s. w. verfügen konnten.
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| totaler Krieg |
Am 18. Februar 1943 proklamierte J. Goebbels in einer vom
frenetischen Beifall der 3.000 ausgesuchten Anwesenden bejubelten Rede im
Berliner Sportpalast öffentlich den "Totalen Krieg". Näheres
(externer Link)
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| VE | Verrechnungseinheit Wohl aus finanztechnischen Gründen eingeführte Währungseinheit im innerdeutschen Handel. Entsprach 1 DM. zurück |
| VEB |
Volkseigener Betrieb
Betriebe in der DDR, die sich in Staatsbesitz befanden. Der herrschenden Ideologie nach als 'Volkseigentum' apostrophiert. Mitunter mit dem Zusatz '(K)' für 'kommunal geleitet' oder '(B)' für 'bezirksgeleitet'. Viele der volkswirtschaftlich weniger wichtigen Firmen waren 'kommunal-' oder 'bezirksgeleitet'. zurück |
| VEP |